2024

Zeichnerische Perlen funkeln in Oldenburg

Das 7. Festival der Illustration in Oldenburg bietet vom 2. bis 18. August wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm. Ehrengast ist diesmal der bekannte Illustrator Oli Hilbring.

Oliver Schulz)

Mit Organisator Norbert Egdorf (links) präsentieren Macher und Sponsoren das 7. Festival der Illustration in Oldenburg.

Mit Organisator Norbert Egdorf (links) präsentieren Macher und Sponsoren das 7. Festival der Illustration in Oldenburg.
Bildnachweis: Piet Meyer

Oldenburg – Es ist eine Gabe der Illustratorinnen und Illustratoren, den Pulsschlag von Zeit und Gesellschaft abzubilden und zeichnerisch umzusetzen. Deshalb passt es haargenau, dass die 7. Auflage des Festivals der Illustration in Oldenburg diesmal unter die Menschen geht. Ausstellungsort ist die coole Jugendher­berge Oldenburg an der Straßburger Straße 6 (bei EWE Arena und Bahnhof).
Vom 2. bis 18. August wird in einem eigenen Bereich der Halle ein breites Spektrum der Illustrationskunst und ein üppiges Rahmenprogramm mit Kunst, Kultur, Aus­stellungen und Workshops sowie Musik, Theater und Film geboten. Von diesem Freitag an können die Besucher die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten einer Illustratorin und eines Illustrators kennenlernen, die Entstehung einer Illustration erleben und die Gestaltenden ­persönlich treffen und zu ihrer Arbeit befragen.
Dass Zeichnungen viel mehr sein können und wollen, zeigt das Festival eindrucksvoll. Verspielte Kinderbuch­bilder, ausdrucksstarke Comic- und Cartoonzeichnungen, innovative Produktgestaltung aus Werbung, Packaging, Label- und Editorial Design bis hin zu freien, künstlerischen Arbeiten zu jedem Anlass: Illustrationen sind aus unserem ­Alltag nicht wegzudenken. In den vergangenen Jahren waren bekannte Zeichner und Cartoonisten wie Wolf-Rüdiger Marunde, Michael Holtschulte, Til Mette, Bettina Bexte, meta bene und Phil Hubbe beim Festival in Oldenburg am Start.

Ehrengast wird diesmal Oli Hilbring sein. Der Gewinner des deutschen Cartoonpreises 2022 präsentiert seine besten Zeichnungen und seine sehr witzigen Musikvideos live vor Publikum. Ein bunter Mix an Themen, herrlich humorig und handgemalt – auf­bereitet für die Bühne. Beim Festival der Illustration in Oldenburg zeigt Hilbring Auszüge aus ­seinem ak­tuellen Programm „Schön doof!“. Und er wird das ­Festival zudem mit einer ­Signieraktion und Wunschzeichnungen beglücken.
Neben der Dauerausstellung bietet das umfangreiche Programm 17 Tage lang viele weitere Höhepunkte. So werden an den drei Samstagen auf dem Markt der Illustration Originale der Zeichnungen sowie Postkarten angeboten. Es gibt zudem Livekonzerte, Filme und Poetry Slam mit Annika Blanke und Mirko Menser. In Workshops kann gezeichnet und gebastelt werden. Unter fachkundiger Anleitung von Zeichnerinnen und Autoren werden kleine Geschichten erzählt und illustriert.
Das vollständige Programm mit allen Terminen und weiteren Infos unter:
www.illustratoren-oldenburg.de

 
 

2022

Comics und Cartoons beim Festival der Illustratoren

Organisieren das Festival der Illustratoren auch in diesem Jahr: Norbert Egdorf und Petra Bergmann.

Organisieren das Festival der Illustratoren auch in diesem Jahr: Norbert Egdorf und Petra Bergmann. Bildnachweis: Lea Bernsmann

Oldenburg – Von verspielten Kinderbuchillustrationen, ausdrucksstarken Comic- und Cartoonzeichnungen, innovativer Produktgestaltung aus Werbung, Packaging, Label- und Editorial Design bis hin zu freien, künstlerischen Arbeiten zu jedem Anlass: Illustrationen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Von Freitag, 19. August, bis Sonntag, 4. September, findet das Festival der Illustratoren zum mittlerweile sechsten Mal in Oldenburg statt.

Breites Spektrum
In diesem Jahr wird in der Alten Maschinenhalle, Pferdemarkt 8a, wieder ein breites Spektrum der Illustrationskunst gezeigt und ein vielfältiges Programm geboten. Organisiert wird die Veranstaltung vom Verein „Illustratoren Oldenburg“. Unterstützung gibt es unter anderem vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Oldenburg und dem Oldenburger Kulturbüro.
Die Besucher können die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten einer Illustratorin und eines Illustrators kennenlernen, die Entstehung einer Illustration erleben und die Gestalterinnen und Gestalter persönlich treffen und zu ihrer Arbeit befragen. „Mittlerweile muss man in Oldenburg nicht mehr erklären, was Illustration ist, das Festival der Illustratoren mit seiner Ausstellung gehört längst zu den größeren Events im Norden und wächst stetig“, heißt es vonseiten der Veranstalter.

Eröffnet wird das Illustratorenfestival am 19. August um 18 Uhr von Initiator Norbert Egdorf. Im Anschluss gibt es eine Begrüßung durch Oldenburgs Bürgermeistern Petra Averbeck. Im Anschluss folgt eine Cartoon-Lesung mit Musik.

Musik und Workshops

Die Cartoonistin Bettina Bexte und der Saxofonist Peter Dahm werden ihre unterschiedlichen Kunstgebiete zu einer neuen Form verbinden. Unter dem Motto „als die Zeichnungen lauter wurden“ begegnen sich hier zwei Künstler aus ganz unterschiedlichen Gebieten.
Zum Programm des Festivals gehören neben der zentralen Ausstellung auch Musik, Vorträge, Lesungen und Workshops.

 

2020

Illustratoren-Festival in Oldenburg: Diese Zeichner zeigen in der Kulturhalle ihre Werke

 Was wird gezeigt? Und wer steckt hinter den Zeichnungen? In einer Bilderstrecke stellen wir einige Illustrationen und ihre Schöpfer als Vorgeschmack auf die Ausstellung vor – schauen Sie rein.

2018

Zwischen Bier und Büchern in Oldenburg

Zur vierten Auflage greift der heimische Lappan-Verlag den Organisatoren des Festivals unter die Arme – und hat mit den Zeichnern Til Mette und Michael Holtschulte zwei höchst prominente Gäste eingeladen.

Oldenburg – Hoher Besuch zur vierten Auflage: Mit Till Mette und Michael Holtschulte kommen gleich zwei bekannte deutsche Zeichner zum I llustratoren Festival in die Mohrmann-Halle („Kulturhalle“) am Pferdemarkt. Das „kleine aber sehr feine Festival“, wie es Stadtsprecher Stephan Onnen bei der Vorstellung des Programms nannte, beginnt am Freitag, 22. Juni, um 18 Uhr. Bis zum 1. Juli sind neben einer Ausstellung mit neun Illustratoren zahlreiche Workshops geplant. Initiator Norbert Egdorf, Mitglied der Illustratoren Organisation, im Deutschen Kulturrat und beim Deutschen Designtag, eröffnet das Festival, bevor Oberbürgermeister Jürgen Krogmann spricht. Claus Spitzer-Ewersmann, Agentur Mediavanti, geht der Frage nach „Was darf Karikatur?“

Das Programm

   22. JUNI  18 Uhr: Eröffnung  23. JUNI 15 bis 17 Uhr: „Vom Winde verweht “; Workshop mit Yvonne Semken ab 3 Jahren
   24. JUNI ab 14 Uhr: „Oldenburgs längste Illustration“; für Kinder von 0 – 99 Jahren15 bis 17 Uhr: „Bilderrätsel selbst gemacht“; Workshop mit Carsten Fuhrmann ab 8 Jahre
   25. JUNI 15 bis 17 Uhr: „Komm mit auf Zeitreise“; Workshop/Lesung mit Anke Bär ab 9 Jahre18 bis 21 Uhr: „cre8_kollegial“; Workshop des Netzwerks der Oldenburger Kreativwirtschaft; Anmeldung: info@cre8oldenburg.de
   26. JUNI15 bis 17 Uhr: „Auge blick mal“; Workshop mit Yvonne Semken ab 9 Jahre18 bis 19.30 Uhr: „Barfuss in den Feierabend“; Yoga für alle Level
   27. JUNI15 bis 17 Uhr: „Kann das weg, oder wird das Kunst?“; Workshop mit Ulli Bohmann von 8 bis 15 Jahre19 bis 20 Uhr: „Wirtschaft und Illustration“; Themenführung
   28. JUNI15 bis 17 Uhr: „Zeichnen, schneiden, drucken“; Workshop mit Laura Keppel ab 8 Jahre15 bis 17 Uhr: „Notizhefte selbstgemacht“; Workshop mit Sabrina Krämer ab 10 Jahre
   29. JUNI14 bis 18 Uhr: Comic-Börse15 bis 16 Uhr: Nocolores; Präsentation mit Mark Töbermann, Daniel Farin, Ulli Bohmann und Carsten Fuhrmann16 bis 18 Uhr: „Wie kommt man nur auf diese Ideen?“; Workshop mit Michael Holtschulte18 bis 19 Uhr: Live Cartoonshow mit Michael Holtschulte20 bis 22 Uhr: Konzert mit „Mercurio“22.30 bis 23.30 Uhr: Kino; Prämierte Animations- und Trickfilme
   30. JUNI10 bis 18 Uhr: Markt der Illustratoren18 bis 19 Uhr: „Cartoons für die moralische Elite“; Lesung mit Til Mette19 bis 20 Uhr: „Was darf Karikatur?“; Podiumsdiskussion mit Til Mette, Claus Spitzer-Ewersmann und Norbert EgdorfAnmeldung: info@illustratoren-oldenburg.de

„Illustrationen sind allgegenwärtig“, sagte Egdorf, der auch selbst ausstellt. „Man kommt gar nicht an ihnen vorbei.“ Das Festival soll helfen, den Blick auf die Kunst zu lenken. „Es sind eben nicht nur kleine Bildchen, die wir malen, das hat auch Gewicht.“

Die Ausstellung ist täglich von 14 bis 18 Uhr zu sehen, samstags von 10 bis 18 Uhr. Jeder Aussteller wird auch vor Ort sein. „Es wird also auch die Möglichkeit geben, ins Gespräch zu kommen“, sagte Egdorf.

Ein wortwörtlich naheliegender Partner unterstützt das Festival in diesem Jahr erstmals erheblich. „Wir freuen uns, dass wir endlich richtig dabei sind“, sagte Jana Legal, Sprecherin des Lappan-Verlags. „Viele Oldenburger wissen gar nicht, dass in ihrer Stadt der erfolgreichste Cartoon-Verlag Europas sitzt.“ Und das Verlagsgebäude ist nur wenige Meter vom Veranstaltungsort des Illustratoren-Festivals am Pferdemarkt entfernt.

Der Lappan-Verlag beschert dem Festival auch zwei prominente Gäste: Til Mette – auch dank seiner seit 1995 wöchentlich im Stern erscheinender Cartoons einer der bekanntesten Karikaturisten Deutschlands – und Michael Holtschulte. „Ein aufsteigender Stern“, sagt Legal. „Mit 39 Jahren gilt man in der Cartoon-Szene noch als jung.“

Holtschulte zeigt am Freitag, 29. Juni, in einem Workshop, wie ein Witzbild entsteht, anschließend gibt es eine Live Cartoonshow. Mette ist am folgenden Samstag in Oldenburg. Erst liest er aus seinem aktuellen Buch „Cartoons für die moralische Elite mit Bildung, Geld & gutem Geschmack“, anschließend nimmt er an einer Podiumsdiskussion teil. „Das ist sicherlich ein Highlight des Festivals“, sagte Egdorf, dern dabei mit Mette und Claus Spitzer-Ewersmann die Grenzen der Satire ausloten will.

Das Festival soll auch ein Schnittpunkt zwischen Wirtschaft und Künstlern werden. Und auch Comicfans sollen einen Einblick in die Oldenburger Szene bekommen. Jeder der Aussteller sorgt für mindestens einen Workshop: Insgesamt werden zehn angeboten. Viele richten sich an Kinder und Jugendliche, für alle wird um Anmeldung gebeten, da die Plätze begrenzt sind. Nur bei einem kann mitmachen, wer möchte: „Oldenburgs längste Illustration“. Wie die genau aussehen soll, daraus machten die Illustratorinnen Kim Kraska und Bina Wirth noch ein Geheimnis.

Hinzu kommen Präsentationen, eine Comic-Börse und sogar eine Yoga-Stunde, die auf einem illustrierten Kartenspiel basiert.

Ausschließlich an Erwachsene richtet sich die Sonderedition der OLs-Brauerei: Jeder Aussteller hat ein Etikett entworfen, das nun Bierflaschen ziert. Verkauft werden diese ausschließlich auf dem Festival. „Nach dem 1. Juli ist dann Schluss“, sagt Egdorf. „Aber man kann sich ja eindecken.“

2017

OLDENBURGER ILLUSTRATOREN ZEIGEN IHRE SUPERHELDEN

FESTIVAL IN DER BAUWERK-HALLE

Oldenburg – Der Kultursommer ist vorbei, bis zum Freifeld-Festival ist es noch ein bisschen hin. Wie vertreiben wir uns die Zeit dazwischen, wenn wir nicht gerade am Strand hocken oder grillen?

Eine Möglichkeit: Wir gehen zum Festival der Illustratoren in Oldenburg.

ILLUSTRATIONEN – sind das nicht die bunten, hübschen Bildchen, die Kinderbücher zieren?

Ja, auch die.

Aber nicht nur, wie Detlef Krause von der Oldenburger Agentur „Kunst für Werbung“ zeigt. Er zeichnet, wie der Name schon sagt, hauptsächlich Werbe-Illustrationen und ist einer der ausstellenden Künstler beim Festival in der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt.

Los geht es am Freitag, 1. August. Bis zum 17. August können sich Besucher Illustrationen von zwölf Künstlern anschauen. „Die Bandbreite geht dabei von Bilderbuch-Illustrationen über Werbung und Comics bis hin zu freier Malerei“, sagt Detlef Krause.

Dieser Lexikon-Eintrag ist also nur der kleinste gemeinsame Nenner, unter dem die Oldenburger, ein Indonesier und zwei Groninger IIllustratoren ihre Werke ausstellen:

Illustration (v. lat. illustrare „erleuchten, erklären, preisen“; Pl. Illustrationen) bedeutet „das einem Text erläuternd beigegebene Bild“, unabhängig von dessen Form oder spezifischer Funktion. Quelle: Wikipedia

Räume, Tiere, Superhelden und skurrile Charaktere – die Künstler geben schon mal einen kleinen Vorgeschmack aufs Festival:

Premiere feierte das Festival der Illustratoren vor zwei Jahren. „Es war viel los“, erinnert sich Detlef Krause. „Aber das lag nicht nur an den Illustrationen. Eine reine Bilderausstellung zieht Leute nicht in der Menge an.“ Darum gibt es auch diesmal wieder Live-Musik, Workshops, eine Comic-Lesung und Open-Air-Kino mit Animationsfilmen von der Filmuniversität Babelsberg..

An den drei Veranstaltungssamstagen treten insgesamt sechs Bands auf – die Mehrzahl von ihnen kommt aus Oldenburg. Der Eintritt zum Festival ist grundsätzlich frei, nur an diesen drei Samstagen nehmen die Veranstalter einen Eintritt von 5 Euro, der zu hundert Prozent den Bands zugute kommen soll.

Die Illustratoren wollen mit dem Festival mehr Aufmerksamkeit für ihre Arbeit und ihren Beruf bekommen. „Ein Illustratoren-Festival ist schon eine etwas spinnerte Idee“, gibt Detlef Krause zu. „Klempner machen ja auch keine Ausstellung.“ Auch wollen die Oldenburger die kreative Szene vor Ort weiter vernetzen. „Und wir wollen nach außen zeigen, dass Oldenburg nicht nur eine Beamtenstadt ist, sondern auch viele kreative Köpfe hat.“

Das kreative Sahnehäubchen der Illustratoren sind in diesem Jahr: die Bierflaschen. Fürs Festival haben sie eine Bier-Sonderedition mit zwölf verschiedenen, selbst kreierten Etiketten bestellt. Und: „Bestimmt grillen wir diesmal auch wieder“, sagt Detlef Krause. „Beim ersten Mal gab es ein Pärchen, dass jeden Tag – nicht nur wegen des Grillens – wiedergekommen ist und seine Freizeit beim Festival verbacht hat. Statt Kneipe oder Restaurant sozusagen.

2016

ILLUSTRATOREN-FESTIVAL IN OLDENBURG

Vom Kinderbuch bis zum Bieretikett

Eilert Freese

Oldenburg – Wer glaubt, dass Illustrationen sich nur in Kinderbüchern mit „Knollennasen und so“ wiederfinden oder dass sie immer witzig sein müssen – der wird beim „3. Festival der Illustratoren“ eines Besseren belehrt. Denn: „Es ist die hohe Kunst der Illustratoren, in Zeichnungen, Bildern oder Animationen das zu sagen, was Worte nicht zu sagen vermögen“ – so sagte es Claus Spitzer-Ewersmann, Chef der Agentur Mediavanti, bei der Eröffnung des Illustratorenfestivals am Sonnabend in der Bauwerkhalle am Pferdemarkt.

Bis zum 17. Juli ist dort die ganze Bandbreite zu sehen: liebevolle Kinderbuchillustrationen, feinsinnige Comic- und Cartoonzeichnungen, professionelle Arbeiten aus Werbung und Marketing. Dafür gibt es sogar ein brandaktuelles Beispiel: Zehn Illustratoren haben Logos entworfen, die auf den Bierflaschen der Oldenburger Ols-Brauerei prangen. Aussteller sind René Barth, Ulli Bohmann, Norbert Egdorf, Helmut Feldmann, Carsten Fuhrmann, Andrey Gradetchliev, Detlef Krause, Christine Pape, Mark Töbermann und Maria Weßels.

Kreativ-Wirtschaft

„Das Festival passt in die Strategie der Stadt, denn es geht auch um das Sichtbarmachen der Kreativ-Wirtschaft“, sagt Ina Lehnert-Jenisch vom Amt für Wirtschaftsförderung. „Daraus entstehen wertvolle Impulse für das Marketing“, weiß Lehnert-Jenisch. Auf dem Festival lernen Besucher die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten eines Illustrators kennen. Sie erleben die Entstehung einer Illustration und können die Gestalter persönlich treffen und sie zu ihrer Arbeit befragen.

Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler sagte, dass die Illustration „ein stiller Star der Gegenwartskunst“ und extrem präsent sei. Sie habe eine hohe Bedeutung, aber es würde kaum über sie gesprochen. Kunstvolle Verpackungen, ja sogar Gebrauchsanleitungen seien häufig feine Illustratorenarbeit, hätte sie beim Einkaufen festgestellt. „Aber darauf achtet kaum jemand“.

Claus Spitzer-Ewersmann beneidet die Illustratoren. „Wenn die wollen, können sie die Dinge mit ein paar Strichen auf den Punkt bringen. Sofort ist klar, was sie sagen wollen“, meint der gelernte Journalist. Er forderte die Wirtschaftsvertreter in Oldenburg auf, in Zukunft mehr darauf zu achten, was sich in der Region tue. „Bevor Sie Stockfotos aus irgendwelchen Internetportalen herunterladen, gehen Sie lieber zu einem Illustrator oder Fotografen“, rät er den Chefs in Oldenburg.

Ausstellungsbesucher Rolf Lüttmers verlegt beruflich rustikale Landhausdielen und ist gekommen, weil er die Anteile von „Architektur und der Kunst“ in den Illustrationen entdecken möchte. „Es sind Momente des Alltags, die hier gezeigt werden“, resümiert er. „Im Moment bin ich dabei, Skizzen für eine kleine Möbelserie zu entwickeln“, verrät er.

Musik ist auch dabei

Die Zwillingsschwestern „Two hearts in ten Bands“ im Singer-Songwriter-Stil und die Band „Frisbolice“ mit ihrem Rockabilly-Sound gaben bei der Eröffnung einen Vorgeschmack auf das, was musikalisch noch alles während des Festivals zu erwarten ist.

Und: Am Donnerstag, 7. Juli, um 15 Uhr erzählt Roberta Bergmann aus ihrem Alltag als selbstständige Illustratorin und stellt ihr Buch „Grundlagen des Gestaltens“ vor. Am Sonnabend, 9. Juli, findet ein Open-Air-Kino-Abend mit prämierten Animations- und Trickfilmen auf dem Platz vor der Halle statt. Ebenfalls am 9. Juli ist der Zeichner, Illustrator und Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde zu Gast und signiert ab 15 Uhr sein Werk.

Die Ausstellung ist geöffnet: donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr, sonnabends von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Workshops, Musikveranstaltungen und Vorträge finden auch außerhalb der Öffnungszeiten statt.

Immer neue Ideen ausmalen

Das 3. Festival der Illustratoren ist ein voller Erfolg, sagt Norbert Egdorf. Der Organisator plant bereits die Fortsetzung.

Herr Egdorf, das Festival der Illustratoren hatte am Wochenende das so genannte Bergfest. Wie ist die bisherige Resonanz?

EgdorfWir sind sehr zufrieden und sind guter Dinge, dass wir die Besucherzahl von rund 3000 der vergangenen Jahre wieder erreichen. Aber vor allem freuen wir uns, dass das Interesse an Gesprächen mit unseren Künstlerinnen und Künstlern so groß ist. Die Oldenburger scheinen die Illustration als Kunstform entdeckt zu haben.

Gab es Veranstaltungen, die besonders reingehauen haben, um es mal flapsig zu formulieren?

EgdorfIn der Wirtschaft bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten für Illustrationen an, deshalb hatten wir am Donnerstag Unternehmer, Vertreter von Werbeagenturen und Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit eingeladen. Knapp 50 Profis waren gekommen, um sich auszutauschen. Hier wurde Netzwerkarbeit bestens Stils betrieben. Aber auch Roberta Bergmann hatte bei ihrem Vortrag „Grundlagen der Gestaltung“ viele interessierte Zuhörer.

Sie haben selbst einen Workshop im Rahmen der Ferienpassaktion mit dem Titel „Frisch gekleckert“ geleitet. Was haben die Kinder dazu gesagt?

EgdorfDie haben so richtig rumgekleckert. Herausgekommen sind gefährliche Säbelzahntiger, elegante Einhörner und tolle Trolle. Kinder haben einen wesentlich lockereren Zugang zur Fantasie und lassen viel mehr zu als Erwachsene.

Wird es ein 4. Festival der Illustratoren geben?

EgdorfMit Sicherheit. Es ist wie bei jeder guten Veranstaltung: Nach dem Festival ist vor dem Festival. Wir sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft von Illustratoren und freuen uns auf 2018.

Illustratoren bringen Farbe in Bauwerkhalle

29.06.2016, Sabine Schicke

Zu Gast beim Festival: Der Cartoonist und Illustrator Wolf-Rüdiger Marunde.

@ Hans-Jürgen Wege

Oldenburg – Zeichnungen, Bilder oder Animationen können manchmal mehr sagen als Worte: Vom 2. bis zum 17. Juli wird zum 3. Festival der Illustratoren eingeladen. Organisiert wird es von etwa zehn Oldenburger Illustratoren, die nicht nur die abwechslungsreiche Bandbreite präsentieren wollen, sondern auch ein informatives und unterhaltsames Programm zusammengestellt haben.

Eröffnet wird das Festival in der Bauwerk-Halle an diesem Sonnabend, 2. Juli, ab 19 Uhr. Außer Bürgermeisterin Annelen Meyer sprechen Norbert Egdorf (Illustratoren) und Claus Spitzer-Ewersmann (Mediavanti). Nach dem Fassanstich der Festival-Edition aus dem Ols Brauhaus spielen „Two Hearts in ten Bands“ und „Frisbolice“.

Zum einen wird während des Festivals in der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt in der Ausstellung die Bandbreite des Genres präsentiert von der Kinderbuchillustration über Comic- und Cartoonzeichnungen bis hin zu Produktgestaltung, zum anderen gibt es aber auch Vorträge, Musik und Workshops.

Blues, Rock und Folk steht am Sonntag ab 20 Uhr auf dem Programm mit den Bands „Pull the Ripcord“ und „BillionOne“. Während einer Performance soll auch ein Bild entstehen, überdies sind alle Besucher eingeladen, Instrumente mitzubringen und mitzumachen.

Über Grundlagen des Gestaltens berichtet Roberta Bergmann am Donnerstag, 7. Juli, ab 15 Uhr. Die freie Grafikerin, Gestalterin und Lehrend gibt auch Einblick in ihre Arbeit. Wie Farben und Formen lebendig werden, das vermittelt Grafiker Norbert Egdorf in einem Workshop am 8. Juli von 16 bis 18 Uhr unter dem Titel „Frisch gekleckert“. Der Workshop ist Teil des Ferienpasses. Eine Anmeldung bei der Stadt ist erforderlich unter Tel. 23580.

Prominentester Gast des Illustratorenfestivals ist der Zeichner, Illustrator und Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde, der etwa über seine malerischen Cartoons in den Magazinen „Brigitte“ und „Stern“ bekannt wurde. Er kommt am Sonnabend, 9. Juli, nach Oldenburg, um seine Werke zwischen 15 und 16 Uhr zu signieren. Der Sonnabend klingt aus mit einem Konzert der Jazz-Sängerin Mercurio und ihrer Band. Da sowohl die Filmhochschule Babelsberg Konrad Wolf (Potsdam) als auch die Filmakademie Baden Württemberg mit von der Partie sind, werden deren prämierte Animations- und Trickfilme am 22.30 Uhr gezeigt.

„Nicht aus dem Internet kopiert“

14.04.2016

© Eilert Freese

Illustrator Carsten Fuhrmann gehört zu den Initiatoren des Festivals. Er betont die kreative Leistung.

Herr Fuhrmann, warum ist das Festival so wichtig für Oldenburg?

FuhrmannOldenburg hat eine sehr ausgeprägte Kreativ-Wirtschaft. Sie sorgt direkt und indirekt für Arbeitsplätze. Wir wollen zeigen, wie freie Wirtschaft und Kreative miteinander verknüpft sind und welchen Anteil sie an der Gesamtwirtschaft haben . . .

… zum Beispiel die Labels für die OL’s Brauerei?

FuhrmannDas ist nur ein Beispiel. Die zehn Illustratoren haben je ein Label für eine Bierflasche entwickelt. Alle zehn können als Edition gekauft werden. Vielleicht entwickelt sich hieraus ja eine Idee für die Brauerei, dies als „Markenzeichen“ mit Oldenburger Motiven herauszugeben.

Was ist das Besondere an einer Illustration?

FuhrmannDie Illustratoren zeigen, dass es noch Bilder gibt, die von Menschen gemacht sind und nicht von Internetplattformen kopiert wurden. Man kann den Prozess des Entstehens verfolgen. Unsere Kunden finden es faszinierend, wie sie an der Entwicklung eines Logos oder einer Darstellung mitwirken können.

Was ist beim 3. Festival der Illustratoren anders als bei den ersten beiden?

FuhrmannWir haben das Konzept belassen und verfeinert. Es ist eine Mischung aus Musik, Workshops und Vorträgen. Auch Kinder spielen im Rahmen der Ferienpass-Aktion eine Rolle.

2014

Festival der Illustratoren verzeichnet Besucherrekord

16.08.2014

Oldenburg – Zwölf Illustratoren aus Oldenburg, den Niederlanden und Indonesien zeigen seit dem 1. August ihre Werke beim zweiten Festival der Illustratoren in der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt. Präsentiert werden bis zu diesem Sonntag Arbeiten aus den Bereichen Werbeillustration, Freie Illustration, Editorial- und Produktillustration sowie Comic, Komische Kunst und Kinderbuch. Ergänzt wird das Festival durch Vorträge, Workshops, Gesprächsrunden, Musikveranstaltungen und einen Illustrations-Basar.

Insgesamt kamen bislang über 1800 Besucherinnen und Besucher, mehr als vor zwei Jahren (rund 1200). Insbesondere die Sonderedition der OLs Brauerei mit neu gestalteten Etiketten und das Open Air Kino mit prämierten Animationsfilmen der Filmuniversität Babelsberg sorgten für diesen Besucherrekord, bilanzierte Organisator Norbert Egdorf.

„Ich freue mich sehr, dass schon so viele Besucher aus Oldenburg und der Metropolregion dabei waren“, so Egdorf. „Besonders toll ist, dass viele Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Eltern die Ausstellung und das Angebot genutzt haben. Es ist schön, dass wir für unseren Einsatz so belohnt werden. Wir alle freuen uns auf das nächste Festival der Illustratoren 2016.“

Das Festival der Illustratoren soll den Besuchern auch das Berufsbild rund um die visuelle Gestaltung näher bringen sowie Interessierten eine Plattform zur Kommunikation möglichst nah an den Künstlern selbst bieten. Jungen Menschen kann das Festival bei der Orientierung helfen, wenn sie sich für einen kreativen Beruf interessieren.

Die Abschlusstermine an diesem Wochenende:

 Sonnabend
10 bis 18 Uhr: Porträtzeichnen mit Josephine Llobet

10 bis 20 Uhr: Verkauf aus den Schatzkammern der Illustratoren Kaffee und selbstgebackener Kuchen

20 Uhr: Finissage, Live Musik und Abschlussparty, Eintritt 8 Euro

 Sonntag
10 bis 20 Uhr: Letzte Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen, Kaffee und Kuchen zu genießen und Originale, Plakate und Postkarten zu erwerben; der Eintritt ist frei.

Bilderwelten begeistern Besucher

In der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt präsentieren zwölf Künstler ihre Werke. Zur Ausstellung gab es am Sonnabend ein buntes Rahmenprogramm.

 

 

In der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt präsentieren zwölf Künstler ihre Werke. Zur Ausstellung gab es am Sonna

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Internationale Künstler

Nach der Premiere von 2012 bietet auch das aktuelle Festival einen Querschnitt durch das Schaffen lokaler und internationaler Illustratoren. Neben neun Oldenburger Künstlern stellen zwei niederländische und ein indonesischer Künstler ihre Werke aus (NWZ  berichtete).
Bleistift, Acryl, Zeichenfeder, Tusche oder digitale Illustration – die Palette von Mal- und Zeichentechniken ist ebenso breit gefächert wie das Dargestellte selbst.
Bebilderungen von Rilke-Gedichten verleihen zum Beispiel dem berühmten, hinter Gitterstäben wandelnden Panther ein Angesicht. Gleich zwei Illustratoren haben die korrekte Durchführung einer ostfriesischen Teezeremonie dargestellt. Besucherin Helga Becker-Janßen zeigte sich von der Vielfalt der vertretenen Künstler beeindruckt. „Ich finde es gut, dass man so viele unterschiedliche Illustratoren auf einmal erleben kann. Das ist ein breites Spektrum.“

Angetan haben es ihr vor allem die Werke des indonesischen Künstlers Firdaus Zaini, der mit einer eigenen Bildsprache und Farbgebung beeindruckte. „Kunst in Oldenburg interessiert mich immer“, sagte Besucher Günter Beermann, „vor allem die Vielfalt der ausgestellten Werke ist beeindruckend.“

Ein besonderer Abend im Rahmen des Festivalprogramms war am vergangenen Sonnabend zu erleben. Die Band Miramemo präsentierte melancholische und auch lautere Rock- und Popmusik aus ihrem neuen Album „This is the last picture for now“.
Zwischen dem Betrachten der Illustrationen lauschten die Besucher der rockigen Stimme von Sängerin Rabea Melius. Die 23-Jährige war schon vor zwei Jahren in der Bauwerk-Halle mit ihrer Band am Start. „Ich finde es spannend, bildende Kunst mit Musik zu verbinden“, so Rabea Melius, die Kunsttherapie in Ottersberg studiert.

Nachdem sich das Publikum mehrere Zugaben erklatscht hatte, folgte ab 22 Uhr der nächste Programmpunkt: ein Freilicht-Kino mit ausgewählten und prämierten Animationsfilmen.

Popcorn und HotdogsVom klassischen Zeichentrickfilm bis hin zum Experimentalfilm wurde eine weitere Facette der Kunstform Illustration lebendig vor Augen geführt. Auf mitgebrachten oder gemieteten Klappstühlen machten es sich die Besucher mit Popcorn, Hotdogs oder Rotwein bequem. Über die Leinwand an der Bauwerk-Halle flimmerte zum Beispiel der Film „Our wonderful nature“, in dem zwei männliche Wassermäuse um das weibliche Objekt der Begierde kämpfen – zur Freude des Publikums, das bei Vollmondschein Beifall spendete.
Kunst kommt eben doch von Können, wie ein Besucher im Gästebuch des Festivals bemerkte. Das Festival ist noch bis zum 17. August zu erleben. Geöffnet ist donnerstags bis sonntags zwischen 16 und 20 Uhr

"Bauwerk-Halle ist ein Juwel"

11.08.2014

@ Dennis Schrimper

Norbert Egdorf (54) arbeitet seit über 25 Jahren als Grafikdesigner und Illustrator. 2012 rief er das Illustratoren-Festival ins Leben.

Herr Egdorf, was ist das Besondere an den vertretenen Illustratoren?

Egdorf: In erster Linie sind es sehr unterschiedliche Illustratoren, und das macht den Reiz aus. Die diesjährigen Aussteller bilden wieder ein interessantes Spektrum unterschiedlicher Richtungen ab. Die eigenwilligen, mal humoristischen, mal nachdenklichen Arbeiten kommen aus den Bereichen Werbe-Illustration, freie Illustration, Editorial- und Produkt-Illustration, Comic, Kinderbuch und komische Kunst.

Was ist das Geheimnis eines guten Illustrators?

Egdorf: Es geht darum, mit wenigen Mitteln die Sache auf den Punkt zu bringen. Nichts anderes als in Bildern zu erzählen, ist die Aufgabe des Illustrators. Deshalb ist ein guter Illustrator immer ein guter Geschichtenerzähler. Seine Werke können entweder selbstständig für sich stehen oder einen Text begleiten. Oft reichen wenige Striche aus, um die Botschaft zu vermitteln. Farbe wäre ein zusätzliches Werkzeug zum Verstärken, ist aber nicht unbedingt notwendig.

Sind Sie mit der Ausstellungsfläche in der Bauwerk-Halle zufrieden?

Egdorf: Diese Halle ist ein Juwel mitten in der Stadt. Es ist nur schade, dass es nicht mehr als Kulturzentrum genutzt wird. Wir können nur den unteren Bereich nutzen, weil die obere Galerie nicht begehbar ist. Diese wäre eine wunderbare zusätzliche Ausstellungsfläche für weitere Events.

2012

Erstes Illustratoren-Festival in Oldenburg

Eröffnung der Illustratoren-Ausstellung (von links): Rike Janßen, Max Schulz, Mark Toebermann, Detlef Krause, Daniel Farin, Norbert Egdorf,

Eröffnung der Illustratoren-Ausstellung (von links): Rike Janßen, Max Schulz, Mark Toebermann, Detlef Krause, Daniel Farin, Norbert Egdorf, Christian Bartelt, OB Gerhard Schwandner, Carsten Fuhrmann, Frieda Mertins und Arne Juniel.
@ Lukas Lehmann

Oberbürgermeister Gerd Schwandner hat am Freitagabend das erste Illustratoren-Festival in der Bauwerk-Halle am Pferdemarkt eröffnet. Zehn Illustratoren aus Oldenburg präsentieren dort beispielhafte Arbeiten aus den Bereichen Werbeillustration, Freie Illustration, Editorial- und Produktillustration, Comic und Kinderbuch. Dabei sind Christian Bartelt, Norbert Egdorf, Daniel Farin, Carsten Fuhrmann, Rike Janßen, Arne Juniel, Detlef Krause, Frieda Mertins, Mark Töbermann und Max Schulz.

Das Festival umfasst eine Ausstellung, Vorträge, Illustrationsworkshops für Kinder, den Verkauf von Originalen und Produkten der Aussteller sowie Musik. Geöffnet ist donnerstags bis sonntags jeweils von 16 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. „Stellen Sie sich einen Joghurtbecher ohne saftige Früchte auf dem Deckel vor. Oder eine Verpackung für Frühstücksflocken ohne Sympathiefigur. Oder eine Bedienungsanleitung ganz ohne ‚So wird‘s gemacht!’-Bilder. Oder ein Kinderbuch ohne Illustrationen. Sie werden schnell merken: Illustration ist aus dem Alltag nicht wegzudenken“, sagt dazu Initiator und Mitorganisator Norbert Egdorf. Eine gute Zeichnung bringe eine Thematik auf den Punkt, transportiere eine Botschaft, erzeuge eine Stimmung und werde sofort verstanden. Unter Umständen sogar weltweit – ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse.