DAS FESTIVAL

Das 3. FESTIVAL DER ILLUSTRATOREN findet vom 2. Juli 2016 bis 17. Juli 2016 in der Bau_werk Halle Oldenburg statt.

Das Festival wird von ca. zehn Illustratoren organisiert und umfasst jeweils eine Ausstellung und ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Autorenlesungen, Diskussionen, Workshops, sowie Film, Theater- und Musikveranstaltungen.

Ol´s Sonderedition

Es wird eine zweite Ol´s Sonderedition der Oldenburger Brauerei mit neu gestalteten Etiketten der beteiligten Illustratoren geben.

Best of Animation

Im Rahmen des Illustratoren-Festivals bietet die Oldenburger Band »Mercurio« eine Melange aus Jazz und R&B. Anschließend werden in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) »Konrad Wolf« Babelsberg und der Filmakademie Baden-Württemberg prämierte Animations- und Trickfilme gezeigt.

Fachvortrag: „Grundlagen des Gestaltens“ | Roberta Bergmann

„Grundlagen des Gestaltens“ ist besonders für Berufsfachschulen, die gestalterische Berufe ausbilden sowie für Kunsthochschulen geeignet. Lehrende finden 50 anregende Aufgaben für den Unterricht – und Studieninteressierte und Studienanfänger halten ein Buch zum gestalterischen Basiswissen in den Händen. Das fast 300 Seiten starke Buch ist zum einen ein Nachschlagewerk für theoretische Inhalte als auch praktisches Anleitungsbuch für gestalterische Übungen.

Roberta Bergmann, Hochschule für Bildendende Künste Braunschweig

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Wolf-Rüdiger Marunde

Als Gast begrüßen wir Wolf-Rüdiger Marunde, Zeichner, Illustrator und Cartoonist. Marunde gilt als Vertreter einer besonders malerischen Cartoon-Gattung.

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Das Festival bietet den Besuchern die seltene Gelegenheit, Illustrationen von unterschiedlichen Zeichnern im Original erleben zu können. Das ist ansonsten eher die Ausnahme. Illustrationen begegnen uns zumeist in gedruckter Form – zum Beispiel in Kinderbüchern, Comics oder Cartoons. Noch häufiger erleben wir sie als gezieltes Instrument innerhalb der Werbung: Und egal, ob es sich dabei um ein Plakat, eine Verpackung, ein Magazin-Cover, einen Flyer oder eine Speisekarte handelt, eine gute Zeichnung bringt eine Thematik auf den Punkt, sie transportiert eine Botschaft, erzeugt eine Stimmung und wird sofort verstanden, und das sogar weltweit, ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse. Dabei wird Illustration natürlich nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern weil sie eine wichtige kommunikative und gesellschaftliche Funktion erfüllt.

Das „Festival der Illustratoren“ soll den Menschen das Berufsbild der visuellen Gestaltung näher bringen und Neugierigen und Interessierten eine Plattform zur Kommunikation möglichst nah an den Künstlern selbst schaffen. Es können sich hier auch junge Menschen orientieren, wenn sie sich für einen kreativen Beruf interessieren.

Illustratoren zeigen ihre Vielfältigkeit

Stellen Sie sich einen Joghurtbecher ohne saftige Früchte auf dem Deckel vor. Oder eine Verpackung für Frühstücksflocken ohne Sympathiefigur. Oder eine Bedienungsanleitung ganz ohne „So wird‘s gemacht!“ – Bilder, oder ein Kinderbuch ohne Illustrationen.

Sie werden schnell merken: Illustrationen sind aus dem Alltag nicht wegzudenken.

Dieser Beruf ist uralt und erfindet sich dennoch täglich neu. Wir finden die Werke von Illustratoren heute auf dem Spiegel-Cover und in der Tageszeitung, wir kennen ihre Bücher, Comics und Cartoons, entdecken ihre Ideen in Überraschungseiern. Unternehmen von Rang, große Markenartikler und renommierte Institutionen greifen regelmäßig auf ihre Dienste zurück. Ziel ist es auch, Oldenburger Unternehmen zu motivieren, Illustrationen und damit kreative Leistungen stärker für den eigenen Erfolg zu nutzen.

Illustrationen sorgen für Individualität
Aber es gibt noch weitere Vorteile. Denn anders als irgend ein beliebiges Agenturfoto fallen Illustrationen nicht nur stärker ins Auge, sondern sie beziehen sich in der Regel auch ganz konkret auf einen bestimmten Inhalt und wirken so deutlich individueller als tausendfach verwendete Bilder. Mit diesen vielfältigen Stärken schaffen Illustrationen einen erheblichen Mehrwert für Unternehmen, die mit ihnen arbeiten.

EIN RÜCKBLICK:

1. FESTIVAL DER ILLUSTRATOREN OLDENBURG | 3. August bis 24. August 2012

Das erste Oldenburger Illustratoren-Festival war ein Riesenerfolg und ist vielen noch in lebendiger Erinnerung. Damals strömten weit über 1.200 Besucher in die bau_werk Halle am Pferdemarkt, um sich die Originale von zehn Oldenburger Illustratoren und Illustratorinnen anzusehen.

Die eigenwilligen, mal humoristischen, mal nachdenklichen, in jedem Falle aber völlig unterschiedlichen Arbeiten kamen aus den Bereichen Werbeillustration, Freie Illustration, Editorial- und Produktillustration, Comic oder Kinderbuch. Darüber hinaus wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, das neben verschiedenen Vorträgen und Musik auch Illustrations-Workshops für Kinder umfasste. Zusätzlich durften sich die Besucher auf einige faustdicke Überraschungen freuen.

2. FESTIVAL DER ILLUSTRATOREN OLDENBURG | 1. August bis 17. August 2014

Einblicke in die Arbeiten und in die Arbeitsweise der hochkarätigen Illustratoren erhielten Besucher bei freiem Eintritt auch auf dem zweiten Festival durch die Ausstellung, Vorträge, Gesprächsrunden und den Illu-Basar.

Neben zehn Illustratoren aus Oldenburg, päsentierten auch zwei Grafikerinnen aus den Niederlanden und ein Illustrator aus Indonesien eine Auswahl eigener Zeichnungen.

Diesmal stieg die Besucherzahl auf ca. 3.200 Gäste, was sicher auf das erweiterte Rahmenprogramm und die folgenden Programmpunkte zurückzuführen ist.

OL´s FESTIVAL EDITION: Zum Festival gab es eine Sonderedition der Ol´s Brauerei (Oldenburger Brauerei) in limitierter Auflage – natürlich mit neu gestalteten Etiketten der 12 Illustratoren.

„BEST OF ANIMATION“ Das Illustratoren Festival präsentierte mit der Filmuniversität Babelsberg ausgewählte und prämierte Animationsfilme als „BEST OF ANIMATION“

COMIC-SUNDAY Das Festival stand ganz im Zeichen des Comics. Workshops zum Thema “Comic, Buch und Spiel” und eine Comicbörse boten Schmuckstücke aus Ihrem Angebot zum Verkauf an.

„Ich freue mich sehr über diesen Impuls aus unserer Kreativszene. Intelligente Kulturförderung darf sich nicht auf alte Meister und Große Namen beschränken. Eine moderne Großstadt muss auch neue Entwicklungen aufspüren und zeigen.“, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner der Stadt Oldenburg.

„Die Kultur- und Kreativwirtschaft zählt zu den wichtigen deutschen Wirtschaftsbranchen und ist ein bedeutender Standort- und Wirtschaftsfaktor. Die Förderung der Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Baustein in der strategischen Ausrichtung der Stadt hin zu einer neuen Urbanität“, so Roland Hentschel, Fachdienstleiter Regionalentwicklung bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.

Weitere Partner und Förderer, sind die Illustratoren Organisation e.V., die Ol´s Brauerei, das Cine k, die NordWestZeitung (Medienpartner), Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ – University of Film and Television, Potsdam-Babelsberg, der Lappan Verlag. der Aladin Verlag, der Kunstanstifter Verlag und der Hermann Schmidt Verlag.